Tanita BC 601 Körperanalyse-Waage

Seit einigen Wochen besitze ich die Tanita BC601 Körperanalyse-Waage, um neben meinem Gewicht auch Informationen zum Körperfettgehalt zu erhalten. Ich benötige diese Werte u.a. für meinen Ernährungsplan. Die Tanita Waage kann sowohl den gesamten Körperfettgehalt, als auch einzelne Körperfett-Segmente für den rechten/linken Arm, rechtes/linkes Bein und den Oberkörper bestimmen.

Die Installation ist einfach. Zuerst wird man durch ein gut strukturiertes Menü geleitet und muss persönliche Dinge wie Geburtstag, Körpergröße und Aktivitätslevel (inkl. Athletenmodus für Sportler mit mehr als 10 Stunden Training pro Woche). Diese Daten können für bis zu vier Personen auf der mitgelieferten SD-Karte gespeichert werden. Der Rest geht von alleine! Benutzer auswählen, Handteil aufnehmen und auf die Waage stellen. Ein paar Sekunden warten und schon hat man seine Werte. Simpel und weile so gut ist, wird alles direkt auf der SD-Karte gespeichert und kann man PC ausgewertet werden.

Wo wir auch bei der großen Schwachstelle wären. Natürlich kann man die Daten nur am PC und nicht am MAC auswerten, weil es eben keine OSX-Software von Tanita gibt, sondern nur eine Windows kompatible Variante.

Die Messungen an sich scheinen sehr gut zu sein, denn die Abweichungen sind recht niedrig. Während zehn der Messungen 0,5% um meinen Mittelwert liegen, hatte ich bisher nur vier Abweichungen von 2-2,5%. Und obwohl ich derzeit deutlich weniger als 10 Stunden pro Woche Sport treibe, habe ich mein Gewicht gehalten. Dafür kann Tanita allerdings weniger etwas, sondern viel mehr Karoline Kozela mit ihrer Green Diet.

ANT+ besitzt im Übrigen nur das displaylose Tanita BC1000 Modell, allerdings möchte ich nicht bei jedem Wiegen meinen Garmin Computer anmachen. Aus diesem Grund habe ich mich gegen das neue Modell entschieden, da ich das Ergebnis sofort ablesen möchte.

Natürlich umfasst die Waage noch viele weitere Funktionen wie einen Indikator für gesundes Körperfett, Gesamtkörperwasser in Prozent, Muskelmasse in kg, Knochenmineralmasse, Indikator für Viszeralfett, einen täglicher Kalorienbedarf, das Stoffwechselalter und den BMI. Allerdings habe ich mich mit vielen Faktoren noch gar nicht genauer auseinandergesetzt. Auf dem ersten Blick gibt es hier und da aber noch große Fragezeichen, denn mein täglicher Kalorienbedarf wird mit 4200 angegeben und mein Stoffwechselater ist 16 -o0-.

Sobald ich die Auswertungssoftware ausprobiert habe und mich ein bisschen mehr in die Materie eingelesen habe, werde ich noch ein Fazit zu der Waage schreiben. Bisher bin ich nicht enttäuscht aber auch noch nicht richtig zufrieden.

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Wiesbaden Bike Marathon

Der dritte Wertungslauf der MTB-Challenge führte mich am Wochenende in die hessische Landeshauptstadt zum Wiesbaden Mountainbike Marathon rund um den Kellerskopf. Vier Strecken gab es zur Auswahl und insgesamt nahmen 550 Mountainbiker an dem Event teil, ich startete auf der Mittelstrecke mit insgesamt 300 FahrerInnen das größte Feld.

Nach dem ich bereits den zweiten Wertungslauf (Canyon Hunsrück Marathon) Erkältungsbedingt verpasst habe und die kommenden zwei Wertungsläufe verpassen werde, steht die MTB Challenge bei mir in dieser Saison auf dem absteigenden Ast. Mit zwei erlaubten Streichergebnissen wir das nichts mehr. Nichtsdesto trotz wollte ich mir den Marathon in Wiesbaden anschauen und vor dem Urlaub noch mal schauen, wie es dem Körper geht nach der längeren Pause.

Es lief vom Start weg ganz gut. Das wellige Profil kam mir in der ersten Rennstunde entgegen und ich konnte die vielen kleinen Rampen auf dem 38er Blatt gut hochdrücken. In den Abfahrten konnte ich gut punkten, die Trails waren viel flowiger als in den Alpen. Dafür gab es mehr Trails als in den Alpen und weniger Rollstücke. Dies sollte sich dann in der zweiten Rennstunde bemerkbar machen. Ein kleiner Konzentrationsfehler und schon driftete ich in einer engen Rechtskurve nach rechts weg. Zwei Plätze verloren und nach einem Kettenklemmer wenige Augenblicke später waren die vier erst einmal weg.

Im zweiten Teil des Marathons kamen drei längere Anstiege. Hier fehlte mir ein bisschen Power und trotzdem konnte ich die Lücke nach und nach zu fahren und hatte 2km vor dem Ziel die Fahrer vor dem Sturz wieder erreicht. Aber im Schlussanstieg war dann für mich nichts zu holen und so fuhr ich wenige Sekunden hinter meinen Kontrahenten auf Platz 101. (AK 27) ins Ziel.

2:13h für 44km und damit nur drei Minuten hinter meiner Wunschzeit. Die auch mein Wunschergebnis Top 100 ermöglicht hätte. Nun gut, den Urlaub habe ich mir auch so verdient :D

Der Wiesbaden Marathon ist im Übrigen der heimliche Gewinner des Wochenendes. Nur 220km weit weg und ein tolles Erlebnis mit guter Infrastruktur, schönem Jagdhaus und flowiger Strecke. Ich glaube eine der wenigen Strecken, die auch auf Runde 2 und 3 (Lang- und Ultramarathon) Spaß gemacht hat. Im nächsten Jahr gerne wieder, dann aber auch auf der 84km Langdistanz. Zum Schluss möchte ich noch ein Blick auf die kunstvollen Werbeplakate zum Marathon empfehlen.

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Das ist doch alter Kaffee!

Zugegeben, nach der BIKE Four Peaks wurde es ziemlich ruhig hier im Blog. Aber zum einen plagte mich meine Erkältung länger als erwartet und es folgten zwei damit verbundene Rennabsagen und eine Mini-Frustration, zum anderen sind die werten Blog Kollegen gerade mit ihrer Arbeit so sehr beschäftigt, dass sie nicht einmal wirklich zum selber radfahren kommen.

Zumindest läuft bei mir jetzt alles wieder rund und in der Zwischenzeit hat sich auch so einiges getan. Die Tour de France läuft und jeder Radsport-Fan wird vor Freude im Dreieck springen, wenn man die Eurosport Live Bilder von den verrückten Briten an der Strecke sieht. Was für eine grandiose Stimmung. Das Kittel die Titelseite der L’Equipe ziert, trotz Fußball WM und Wimbledon zeigt die aufsteigende Bedeutung des Radsports. Aber nicht nur Kittel macht Spaß, besonders gefreut habe ich mich über Jens Voigt. Was hat der auf der ersten Etappe bitte in die Pedale getreten, obwohl hinter seiner Rekord Tour Teilnahme lange ein Fragezeichen stand. Shut Up Legs und zeig uns noch ein paar solcher Höllenritte, lieber Jens Voigt. Ich drücke dir die Daumen.

Im Laufe der Woche möchte ich euch dann auch noch ein paar Produkttests vorstellen. Neben meinen Shimano XC70 Treten stehen mal etwas radsportunspezifischere Dinge im Vordergrund wie zum Beispiel die Tanita BC601 ANT+ Waage oder die Green Diet von Karolina Kozela. Außerdem gehts demnächst ab in den Urlaub und gestern habe ich mal wieder erfolgreich einen Marathon bestritten, der zudem eine empfehlenswerte Strecke bietet mit einem gelungenen Rahmenprogramm.

Zuletzt fehlen natürlich die Trainingsrückblicke Mai und Juni, die zusammengefasst zum Wochenende erscheinen. Und natürlich die weitere Saisonplanung, denn der zweite Saison Peak ist jetzt in trockenen Tüchern und der Weg dorthin hat Gestalt angenommen.

Und sobald meine Kollegen wieder mehr Zeit haben, folgen bestimmt noch Berichte über die Vogesen. Vielleicht passend zum dortigen Halt der Tour.

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BIKE Four Peaks – Ein Fazit

Fast zwei Wochen liegt die BIKE Four Peaks hinter mir und ein Etappenrennen, dass ich auf keinen Fall missen möchte. Das Rennen in den Alpen hat mir Mountainbiken noch einmal aus einer anderen Perspektive gezeigt und viel Eindruck hinterlassen. Das es am Ende nicht über Platz 446. hinaus gereicht hat, zeigt auch wie dicht das internationale Teilnehmerfeld in der Mitte der Hobbysportler besetzt war.

19 Stunden und 11 Minuten habe ich für die vier Etappen von Leogang über Lofer, Kirchberg und Neukirchen nach Kaprun benötigt. Nach einem schwachen Start habe ich mich im weiteren Verlauf des Rennens von Platz 500 (246. Men) auf Platz 446. (230. Men) vorgearbeitet. Das beste Ergebnis erreichte ich auf der Kaiseretappe von Loser nach Kirchberg mit dem langen Anstieg zum Hahnenkamm und dem Fleckalmtrail. Als 416. (221. Men) erreichte ich das Ziel. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, denn die langen Anstiege in den Alpen sind schon eine andere Herausforderung als die Mittelgebirge. Die erste Etappe hat mir durch die Magenkrämpfe ein wenig die gute Ausgangsbasis geraubt und auf der dritten Etappe habe ich – mit unter durch den Stau – taktisch miserabel bestritten und dadurch ebenfalls wertvolle Zeit verloren. Nichtsdestotrotz habe ich mein Ziel unter den werden 50% zu landen erreicht.

sportograf-49766218Trails mit Traum Panorama. BIKE Four Peaks ist auch ein Erlebnis für das Auge.

Die Strecken waren ein bunter Mix aus Schotter, Asphalt und asphaltierten Radwegen mit wenigen aber dann meistens sehr fordernden Trails. Hin und wieder gab es auch ein paar Wiesen. Von den Zahlen betrachtet klingt der Trail Anteil äußerst gering mit unter 10km pro Etappe. Dafür verlangen einem die Trails wirklich alles ab und werden mit zunehmender Erschöpfung nicht einfacher. Auf der dritten Etappe haben die Veranstalter die langen “Flach”stücke weggelassen und die Etappe war ein stetiges Auf und Ab. Klasse, aber auch klasse anstrengend. Zumal dadurch dann auch auf den ersten Trails der Verkehr komplett ins Stocken geriet. Eine tolle Etappe aber auch extrem anspruchsvoll.

Der Mix macht es am Ende doch und weniger ist etwas mehr. Denn manchmal waren die Schotterabfahrten auch prima zum Erholen, wenn auch viele Fahrer gerade hier offensichtlich in ihren Grenzbereich kamen. Ebenso die Trails, die vielen schon zu schwierig waren. Manchmal habe ich meine Mitstreiter verflucht und mir gewünscht bergauf ähnliche Raketenantriebe zu haben, damit sie mich bergab nicht aufhalten. Denn als 246. der Enduro Wertung konnte ich meine Abfahrtskünste doch ganz gut unter Beweis stellen, obwohl ich weder im Bikepark Leogang (1. Etappe) noch auf dem Fleckalm Trail (3. Etappe) oder dem Bachler Trail (4. Etappe) freie Fahrt hatte und immer wieder aufgehalten wurde. Umso schöner war die Fahrt auf dem Wildkogel Trail.

sportograf-49773683Internationale Verfolgergruppen im Mittelfeld.

Erstaunt und enttäuscht war ich vom äußerst geringen Zuschauerinteresse vor Ort. Abgesehen vom Wildkogel waren die anderen Bergankünfte nahezu menschenleer. Auch im Zielbereich tummelten sich meistens nur Zuschauer, die unmittelbar mit dem Rennen zutun hatten. Wenn ich das mit den Zuschaueraufkommen der Trans Zollernalb vergleiche, dann schneidet BIKE Four Peaks überraschend schlecht ab.

Bei einer weiteren Teilnahme werde ich auch nicht wieder ein zentrales Headquarter buchen. Wir waren mit der Ferienwohnung am Kitzbühler Horn mehr als zufrieden und würde diese jedem Urlauber in der Region weiter empfehlen. Aber bei einem Etappen Rennen nervt das Be- und Entladen des Autos und die Fahrt zum Start oder nach Hause einfach nur ungeheuerlich und kostet wertvolle Regenerationszeit bzw. Vorbereitungszeit. Beim nächsten Mal gibt es Hotels oder Apartments direkt im Zielort und am Tag danach einen Wellness Tag und keine Autofahrt zur Mittagszeit bei über 30 Grad. Mein Immunsystem wird es mir Danken.

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BIKE Four Peaks: Bachler Trail

Man hört schon den Sprecher im Zielbereich von Kaprun, ehe man auf den sechs Kilometer langen Schlussanstieg (650hm) hinauf zum Maiskogel abbiegt. Belohnt wird man mit dem fünf Kilometer langen (600hm) Bachler Trail. Wundervoll!

Der Bachler Trail zum Abschluss der BIKE Four Peaks. Kurvenreich mit vielen Sternchen, nicht zu steil aber trotzdem nie langweilig. Mit Verkehr wird der Trail durch das viele Bremsen sehr unangenehm und geht an die Substanz, die verschiedenen Lichteinflüsse sorgen dafür, dass man nicht immer die optimalen Bremspunkte sieht. Mir hat der Trail sehr gefallen.

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BIKE Four Peaks: Wildkogel Trail

Der höchste Punkt der BIKE Four Peaks war der Wildkogel mit 2100m Höhe, kleinere Schneefelder inklusive. Der sieben Kilometer lange Trail bedeutet Fahrspaß pur, wenn auch wirklich jeder Muskel auf der Fahrtbeansprucht wird. 1200 Höhenmeter geht es hinab nach Neukirchen. Teilweise flowig über einen steinigen Pfad mit engen 180° Kehren, dann wieder starkes Gefälle mit Wurzeln oder extreme Steinstufen. Der Wildkogel Trail war mein Lieblingstrail der BIKE Four Peaks.

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BIKE Four Peaks: Fleckalm Trail

Der Fleckalm Trail hat es schon in sich. Glücklicherweise bin ich den Trail schon vor dem Rennen abgefahren und wusste, was dort auf mich zukommt. Im Rennen wurde der obere Teil komplett geschoben aber mit dem Gegenanstieg wird es dann besser. Hier setzte ich zu einem Sprint an und konnte mich vor die Gruppe setzen und den unteren Teil (Enduro Wertung) fahren. Steilstücke mit Wurzeln, enge Kurven mit Stufen, flowige Highspeed Stücke. Hier bekommt jeder etwas geboten! Der Fleckalm Trail ist die schwerste Herausforderung der BIKE Four Peaks.

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BIKE Four Peaks: Lisi Osl macht Stau in Tirol

Der österreichische Forstfunk meldet Stau auf dem Obergaisberg, rund 800 Muntainbiker versperren den Weg hinunter zum Lisi Osl Trail. Es ist mit Wartezeiten von bis zu 20 Minuten zu rechnen.

So ähnlich könnte ein Radiosender den Auftakt der dritten Etappe der BIKE Four Peaks angekündigt haben. Warmfahren auf der Rolle um 07.30 Uhr, damit man um 09 Uhr auch die Muskulatur auf der dritten Etappe sofort für einen vier Kilometersprint hinauf auf den Gaisberg (450hm) voll belasten kann. Soweit die Taktik, doch oben auf dem Gaisberg verstand ich die Welt nicht mehr, womit ich nicht der Einzige war. Um mich herum war die Stimmung einheitlich: Das ann doch nicht wahr sein!

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Also erst einmal die Handy-Kamera ausgepackt und das ganze fotografisch festgehalten, denn das glaubt einen ja keiner mehr! Die Taktik war dahin, der Vorsprung, den ich auf die hinteren Mittelfeldfahrer herausgefahren habe, dahin! Das ich mich schon durch das hintere Ende des Startblocks B gewurschtelt hatte, vergessen. Denn jetzt standen wir da auf 1200m Höhe und konnten nicht weiter. Nicht einmal schiebend. Wir standen da. Die Beine zum Himmel quasi.

Nach 20 Minuten Stillstand, okay vielleicht kamen wir 100m voran. Peanuts, denn der Trail hatte 1,5km. Jedenfalls kam nach 20min ein Motorrad und schrie zu uns die Wiese hinauf: “Alle hier runter auf den Forstweg, wir starten hier das Rennen in 5-10 Minuten neu.” Wie eine wildgewordene Kuhherde stürmten die Mountainbiker den Abhang hinunter und es wurde sofort gedengelt und sich um die beste Startposition gedrängelt. Die fünf Minuten verliefen wie in einem Zeitraffer, denn nach einer weiteren Minute sagte der gute Herr nach einem Blick auf seine Uhr. Los gehts. Und 600-700 Mountainbike rasten eine Schotterabfahrt mit bis zu 70kmh hinunter. Immer wieder stürmten weitere Mountainbike aus Gebüschen, die im Trail festhingen. Nach 2km war der Spuk vorbei und der nächste fünf Kilometer lange Anstieg wartete (550hm) und beim Harlassanger-Trail wartete das gleiche Spiel in einer etwas abgeschwächteren Form. Kein Stillstand aber wir schoben unsere Räder größtenteils herunter, schade um den schönen Trail.

Danach folgte ein ewig langer Aufstieg auf den Wildkogel (2100m). Zuerst ging es über Aschau zum Stangenjoch (1700m). Danach, von einer kleinen Abfahrt zur Baumgartenalm unterbrochen, weiter zum Wildkogel auf 2100m durch Schneereste. Ein irres Gefühl waren die beiden 800hm langen Anstiege, die körperlichen und mentalen Kampf erforderten. Die Sonne brannte förmlich auf uns herab, die Haut schwitze und wurde zeitgleich von unten gekühlt. Wahnsinn. Zudem die nie enden wollenden Steigungen mit einer langen Kletterpartie vor dem Stangenjoch, wo ich zum ersten Mal ein Rad während eines Rennens geschultert habe.

Was für ein Glück, dass wir alle gemeinsam an den beiden Anstiegen so Leiden mussten, dass das Fahrerfeld für den abschließenden Wildkogel-Trail richtig entzerrt war. 1200 Abfahrtsmeter ohne Unterbrechung auf 9km Strecke versprechen Fahrspaß pur. Nach über vier Stunden Fahrzeit kann ich dem nur bedingt zustimmen, denn der Trail war gespickt mit zahlreichen Stufen, Wurzelpassagen und Steilstücken, die allesamt an die Substanz gehen. Das ewige Bremsen in den engen Kuren mit losen Geröll raubt einen den letzten Nerv. Trotzdem konnte ich den Trail in der Enduro Wertung in den vorderen 200er Rängen abschließen. Bezahlt habe ich das mit einem Plattfuß am Vorderrad mit anschließendem Sturz 1,5km vor dem Ende des Rennens und einer gebrochenen Crest Felge. Dagegen sind die fünf Minuten Zeitverlust auf der Etappe Peanuts.

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