CTF Dinslaken: Testerberge und Asphalt

Kurzentschlossen bin ich heute doch bei der CTF Dinslaken gestartet. Um 9.15 Uhr ging es mit drei VereinskollegInnen auf die mittlere Runde, also 46km. In meinem alten Heimatrevier, dort wo alles begann, macht es immer besonders Spaß über die Trails zu fahren. Diese gab es im ersten Teil der Strecke reichlich, nach 25km hatte das Trailvergnügen aber ein Ende und Asphalt und Forstautobahnen prägten das Bild. Nach 2:10h waren wir dann wieder zurück.

Vom Start weg ging es über kleinere Wege und Trails eine Halde hinauf. Hier staute es sich erwartungsgemäß, weil wir zu spät losgefahren sind. Hier ezeigte sich wieder, dass einige Unbelehrbare immer noch der Ansicht sind, dass eine CTF mit Messer zwischen den Zähnen und auf Attacke gefahren werden muss. Das diejenigen das geschulterte Rad nicht durch die Büsche trugen war auch schon das einzig Positive. Dank der Ortskenntnisse unseres local guides konnten wir einen Großteil des Staus durch einen anderen Trail ersetzen und kurz darauf wieder auf die Strecke zurückkehren. Ohne Stau. Und ohne schubsen.

Die erste Verpflegungsstelle ignorierten wir, viel zu früh. Aber als Knotenpunkt (ab hier verliefen die Strecken unterschiedlich weiter) war dies wohl nicht besser zu lösen. Außerdem war es ca. die Hälfte der 32km Distanz, insofern war die Stelle gar nicht so unberechtigt. In den Testerbergen gabs den ersten Formtest und bergauf ging es erstaunlich gut. Dafür hatte ich in den kleinen Trailpassagen abwärts meine Problemchen und wurde einmal sogar von meiner eigenen Gruppe ziemlich bedrängelt. Zu meiner Verteidigung muss ich gestehen, dass ich den Trail zwar schon ein paar Mal gefahren bin aber nicht auswendig und blind kenne.

Mit der Streckenzusammenführung von allen Strecken am besagten Knotenpunkt (und diesmaliger Pause) änderte sich die Streckencharakteristik schlagbartig. Die letzten 20km führten fast ausschließlich über langweilige Forstautobahnen und Nebenstraßen. Kilometer machen in der Gruppe, gut für die Kraftausdauer. Unser Tempo war hier ordentlich, jedoch im grünen Bereich. Zum Abschluß gab es noch einen kleinen Trail im Rotbachtal und dann war es auch schon vorbei.

Durchweg positiv war die Beschilderung und Organisation der Veranstaltung, wenn auch andere Teilnehmer hier anderer Meinung sind. Wir haben uns nicht verfahren und überall zu Recht gefunden. Die Strecke war so lala, nachdem ich in der ersten Stunde eigentlich recht begeistert war. Die Mitfahrer waren zum Großteil nett und ließen sich gut überholen :D Leider gibt es gerade auf CTFs immer wieder Unbelehrbare, die meinen mit allen Mitteln Rennen fahren zu müssen. Völlig unverständlich und an der Sache vorbei. Nun gut, ändern wird man diese Leute nie.

Gewonnen haben wir im Übrigen die Mannschaftswertung. 30 RSC Niederrhein Piloten waren am Start. Prima Sache!

Last but not least ein super Erfolg: Mein Fahrrad paßt komplett in mein Auto. Voll prima. Meine Form ist okay für die Trainingsverhältnisse, Sicherheit im Downhill gibt es in den kommenden Wochen beim fahrtechniktraining.

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