Höhenmeter satt bei der 4. „Rund um die Ruhr“ CTF

Sonniges Frühlingswetter, überall gute Laune, viele Teilnehmer, reichlich Höhenmeter und tolle Aussichten machten die vierte „Rund um die Ruhr“ CTF zu einer gelungenen Veranstaltung, auch wenn die Streckencharakteristik sicherlich mehr Potential hat.

Gemeinsam mit Ano und Doro vom RSC Niederrhein, Jule und drei weiteren Jungs der ERG Essen bin ich pünktlich um 10 Uhr auf die längere der beiden Mitteldistanzen gestartet und wurde von meinen Mitstreitern gerade bergauf ordentlich gefordert.

Höhenmeter satt und immer steil bergauf
Der erste (längere) Teil der Strecke führte herunter an die Ruhr, um dann zehn Anstiege im Essener Süden zu erklimmen. Teils auf Forstwegen oder auf Asphalt, stets jedoch im zweistelligen Prozentbereich bergan. Trails suchten wir vergeblich, bzw. blickten wir des Öfteren in Einstiege und setzten unseren Weg trotzdem auf der ausgeschilderten Route fort.

Dafür waren die Anstiege wirklich hart. Über 20% sind eine Ansage und haben mir gezeigt, dass bis zum Saisonstart reichlich Arbeit wartet. Doch für die „Qualen“ in noch ungewohnter „Hitze“ entschädigten tolle Ausblicke auf den Baldeneysee und rasante Abfahrten, wenn diese auch den technischen Aspekt wenig bis garnicht forderten.


Leckeres Mittagessen: Schmalzbrote
Die beiden Verpflegungsstationen waren sehr gut ausgerüstet und es gab u.a. auch leckere Schmalzbrote. Allerdings ging den Stationen wohl bald das Wasser aus, das gute Wetter brachte wohl mehr Biker als erwartet in den Pott. Dieser zeigte sich auch wieder einmal von seiner grünsten Seite.

Schneller Schlußsport über zuviel Straße
Nach der letzten Verpflegungsstation wurde es zunehmend langweiliger. Über weite Strecken flaches bis leicht ansteigendes Terrain ging es mit ordentlich Druck aufs Pedal zum Start zurück. Samstags mittags hat man als Radfahrer aber entlang des Ruhrtalradwegs viele weitere Mitbenutzer auf der Strecke. Eine Umfahrung wäre vielleicht nicht verkehrt gewesen.

Fazit
Insgesamt war der Asphalt Anteil zum Ende recht hoch und für mich öde. Nach 60km und 1.100 Höhenmeter war dies aber nur ein kleiner Grund zum Trübsal blasen, denn das tolle Wetter und die gute Gruppe sorgten doch bei mir mehr für gute Laune. Insbesondere das Erdinger alkoholfrei und der russische Zupfkuchen rundeten den Mittag hervorragend ab.

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    • Ich wunderte mich auch schon, wieso du Malzbier getrunken hattest :-) aber ich dachte, dass gehört zum Trend der E-Zigarette.

  1. Ich kenne die Strecken an der Ruhr ganz gut und es sind auch meine Lieblingsstrecken. Für die nicht ganz so fitten Radler kann ich den Ruhrtalradweg von Winterberg nach Duisburg empfehlen. Selbst alkoholfreies Weizen solltet ihr unterwegs finden

  2. Eine sehr schöne Strecke an der Ruhr ist auch der Ruhrtalradweg von Winterberg nach Duisburg. 220km vom Mittelgebirge ins Ruhrgebiet!

  3. Jaja, Dirk. Nachts auf dem Ruhrtalradweg. Ein Ziel für den Sommer. Bisher immer an der Umsetzung gescheitert.

    @Raphaela. Was denn los?

  4. Hallo,

    wohne zur Zeit leider im Flachland und vermisse ganz Doll das bergige Terrain, obwohl der Norden landschaftlich auf sehr viel zu bieten hat, aber halt keine Berge.

    Da braucht es schon ein wenig mehr sich richtig auszupowern.

    Weiterhin viel Spaß

    Gruß

    Jens

  5. Pingback: Nachlese zur “Rund um die Ruhr” CTF | Daniels Mountainbike Blog

  6. Pingback: Coffee and Chainrings

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