Platte Reifen sind der ärgste Gegner des Radlers

Schwalbe goes Appstore. Die folgende Pressemeldung hat mich soeben erreicht und ich möchte sie euch nicht vorenthalten. Platte Reifen — wer kennt das nicht? Den einen trifft es mehr, den anderen weniger. Früher oder später trifft es aber alle Radfahrer einmal. Ab heute kann das Loch im Schlauch mit dem iPhone erschnüffelt und untersucht werden. „LeakSeek“ aus dem Hause Schwalbe verspricht dies und möchte zudem genaue Anweisungen erteilen, ob der Schlauch noch flickbar sei oder nicht. Glaubt ihr nicht? Lest es euch selbst durch:

(Quelle: Pressedienst Fahrrad)

Platte Reifen sind der ärgste Gegner des Radlers — die neue Lochschnüffler-App „LeakSeek“ des Reifenherstellers Schwalbe findet Durchstiche!

Quelle: www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad

Quelle: www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad

[pd-f / hdk] Radfahren ist eine grundlegend analoge Tätigkeit. Doch wird sie zunehmend digitalisiert, wie Pedelecs, Leistungsmessung und GPS deutlich zeigen. Aktuellstes Beispiel ist eine neue Smartphone-App des Reifenherstellers Schwalbe (www.schwalbe.com), die am ersten April erscheint.
„LeakSeek haben wir unsere neue App getauft und sie ist der ideale Helfer für alle Radler“, sagt Doris Klytta von Schwalbe. „Hat man unterwegs einen Platten, kann die LeakSeek-App in 85 % Prozent aller Fälle schnell und unkompliziert helfen.“

Und so funktioniert’s
Die App analysiert in synergetischer Kooperation von Kamera und Mikrofon des Smartphones die Stärke der umgebenden Luftströmungen und kann so nicht nur die exakte Position des Ein– oder Durchstichs, sondern sogar seine Beschaffenheit und Größe erkennen. Dem folgend gibt sie eine Empfehlung ab, ob der Schlauch noch reparabel ist (Einstich oder „Snakebite“), oder ob aufgrund eines Schnittes bzw. Platzers nur ein neuer Schlauch hilft.
Ist Letzteres der Fall, verlinkt die App automatisch in Schwalbes Schlauchautomaten-App und zeigt den Weg zum nächsten rund um die Uhr verfügbaren Neuschlauch. Ist der Schlauch noch zu retten, muss man nur noch nach alter Väter Sitte flicken — oder den Schlauch mittels Dichtmilch wie Schwalbes „Doc Blue Professional“ reparieren. Jetzt noch Luft aufpumpen und weiter geht’s!

Zukunftsmusik
Doch auch dies könnte bald Geschichte sein, wie Doris Klytta gegenüber dem pressedienst-fahrrad verrät. „Unserer Entwicklungsabteilung arbeitet mit Hochdruck an einer Erweiterung der App um ein Ultraschallmodul.“ Mittels für Menschen nicht hörbarer Schall-Emission direkt aus dem Lautsprecher des Smartphones werde das Butyl des Schlauches wieder verschweißt. Doch damit nicht genug: Die Schallwellen können ein Vakuum im Schlauch erzeugen, stark genug, dass dieser sich beim Öffnen des Ventils selbstständig fülle. „So könnte ein Luftdruck von bis zu 6,5 Bar hergestellt werden, voreinstellbar in der App“, erklärt Doris Klytta weiter. „Lediglich Rennradfahrer, die einen höheren Druck brauchen, müssen nachpumpen.“ Erste Versuchsreihen zeigen, dass die sogar durch den Mantel hindurch funktioniert, das Rad also nicht einmal mehr demontiert werden muss. Eine Einführung dieses Upgrades der App plane Schwalbe bis zum 1. April 2013.

April, April.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>